← Zurück zur Startseite
Messtechnik

Interferometrie

Interferometrie nutzt die Überlagerung von Wellen, um extrem präzise Informationen über ein Objekt zu gewinnen — etwa über dessen Abstand, Form, Oberfläche oder Bewegung.

Das Grundprinzip

Treffen zwei oder mehr Wellen aufeinander, können sie sich je nach Phasenlage verstärken (konstruktive Interferenz) oder auslöschen (destruktive Interferenz). Das dabei entstehende Muster reagiert extrem empfindlich auf kleinste Änderungen im Messaufbau.

Ein klassisches Beispiel

Beim Michelson-Interferometer wird ein Laserstrahl in zwei Teilstrahlen aufgespalten, die getrennte Wege zurücklegen und anschließend wieder zusammengeführt werden. Verschiebt sich einer der Spiegel im System, ändert sich das Interferenzmuster — und daraus lässt sich die Verschiebung hochgenau bestimmen.

Wo Interferometrie zum Einsatz kommt

Lebenslauf herunterladen ↓