FTIR-Spektroskopie
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Die Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (FTIR) bestrahlt eine Probe mit Infrarotlicht und misst, welche Wellenlängen absorbiert werden. Da nahezu jede chemische Bindung bei einer charakteristischen Frequenz schwingt, entsteht so eine Art molekularer Fingerabdruck der Probe.
Warum "Fourier-Transform"?
Statt Wellenlänge für Wellenlänge einzeln zu messen, erfasst ein Interferometer alle Frequenzen gleichzeitig. Eine Fourier-Transformation rechnet dieses Rohsignal anschließend in das eigentliche Absorptionsspektrum um — das macht die Methode deutlich schneller als ältere dispersive Verfahren.
Einsatzgebiete
- Identifikation unbekannter organischer und anorganischer Verbindungen.
- Qualitätskontrolle in der chemischen und pharmazeutischen Industrie.
- Untersuchung von Polymeren, Beschichtungen und dünnen Schichten.
FTIR gilt als schnelle, zerstörungsfreie Standardmethode, die sich auf Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe gleichermaßen anwenden lässt.