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Messtechnik

FTIR-Spektroskopie

Dieser Eintrag ist auf der Originalseite noch nicht veröffentlicht — hier eine kurze fachliche Einordnung.

Die Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (FTIR) bestrahlt eine Probe mit Infrarotlicht und misst, welche Wellenlängen absorbiert werden. Da nahezu jede chemische Bindung bei einer charakteristischen Frequenz schwingt, entsteht so eine Art molekularer Fingerabdruck der Probe.

Warum "Fourier-Transform"?

Statt Wellenlänge für Wellenlänge einzeln zu messen, erfasst ein Interferometer alle Frequenzen gleichzeitig. Eine Fourier-Transformation rechnet dieses Rohsignal anschließend in das eigentliche Absorptionsspektrum um — das macht die Methode deutlich schneller als ältere dispersive Verfahren.

Einsatzgebiete

FTIR gilt als schnelle, zerstörungsfreie Standardmethode, die sich auf Gase, Flüssigkeiten und Feststoffe gleichermaßen anwenden lässt.

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